Seit der Gründung des Klosters Fulda durch den Benediktinermönch Sturmius am 12. 3. 744
dürfte der Gottesdienst nach den benediktischen Regeln kirchenmusikalisch gestaltet worden sein.
Ebenso war Kirchenmusik ein Unterrichtsfach in der kurz danach gegründeten Klosterschule.
Ihr bedeutensder Lehrer war Rhabanus Maurus der, ausgebildet bei Alkuin, welcher auch wichitge
Musiktraktate verfasste, der kirchenmusikalischen Ausbildung hohe Bedeutung beimaß.. Rabanus
verfasste selber Hymnen, wie: "Veni creator spiritus". Die Klosterbibliothek enthielt zentrale Werke zur Überlieferung der antiken Musikauffassung von Boethius, sowie zur mittelalterlichen Musiktheorie von Hucbald und Guido von Arezzo. Der vermutlich1440 in Fulda gebornene Adam von Fulda wurde ein bedeutender Lehrer an der Universität von Wittenberg.
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