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Bonifatiusjahr 2023

Im Jahre 723 kam Bonifatius hierher - vor 1.300 Jahren...

Gemeindeleben 2025 --- Text PPP; Fotos R. Schippany

Ausflug mit den Ehrenamtlichen zum Musikzimmerschrank - am 31. März

Ausflug mit einigen Engagierten

Am 31.03. unternahm Stadtpfarrer Prähler mit Ehrenamtlichen aus dem Domladen und einigen weiteren Engagierten, insgesamt 44 Personen aus unseren Kirchorten, einen Ausflug nach Wiesbaden. Um genauer zu sein, ging es in das Schloss Biebrich. Dort wird derzeit im Landesamt für Denkmalpflege, welches im Schloss ansässig ist, ein besonderes Kleinod aus unserer Dompfarrei saniert. Es handelt sich hierbei um den sogenannten Musikzimmerschrank, der normalerweise im gleichnamigen Zimmer in der Dombibliothek steht. Dieses Möbelstück ist ein wunderbarer Prunkschrank (gefasster, bemalter Schrank) aus der Zeit von 1480 - so dachten wir zumindest bisher. Denn der Schrank wird bei dieser Gelegenheit nicht nur restauriert, sondern auch wissenschaftlich untersucht. So kam zu Tage, dass der Schrank älter sein muss als bisher angenommen – vermutlich stammt er aus der Zeit um 1400. Ein Exponat, das seinesgleichen sucht, denn aus dieser Epoche haben sich kaum Vergleichstücke erhalten. Die Engagierten bekamen von den Mitarbeiterinnen des Landesamtes einen fundierten Einblick in die Arbeiten, Vorgehensweisen und die neuen Erkenntnisse. Natürlich durften wir unser Schmuckstück auch noch in Augenschein nehmen. Wirklich verblüffend, wie leuchtend die Farben nun sind, nachdem die Restauratorinnen den Schrank gereinigt und behandelt hatten.

Wir dürfen uns freuen, wenn wir das Kleinod wieder in Fritzlar willkommen heißen und bestaunen dürfen. Sicherlich wird es dann eigens zu diesem Anlass Vorträge und Weiteres geben. Aber vorerst müssen wir uns gedulden, bis die Arbeiten abgeschlossen sind.


Nach einem leckeren Mittagessen in Biebrich fuhren wir dann noch zum nahegelegenen Kloster Eberbach, um dieses zu besichtigen. Sehr spannend – besonders wenn man den Film „Der Name der Rose“ kennt, der dort gedreht wurde. Nach diesen vielen Eindrücken und Impressionen, ging es dann gen Heimat, denn viele von uns vermissten den Dom.